Antifa

14.08.18 – 20 Uhr – Rechte Szene in Greiz und Umgebung – Infoveranstaltung und Diskussion

Kein Bock auf Nazis
Rechte Aufmärsche, Hetze in den sozialen Medien und verbale wie körperliche Übergriffe durch Neonazis und andere Rechte gehören in Deutschland zum traurigen Alltag. Extrem rechte Parteien, Bewegungen, Initiativen und Personen versuchen, die Alltagskultur und die gesellschaftlichen Diskurse zu bestimmen. Auch in unserer Region gibt es immer wieder Aktionen, Feste, Konzerte und andere Aktivitäten der rechten Szene.

Mobit e.V. bietet einen Überblick über die Aktivitäten, Strategien und Strukturen der extremen Rechten in Greiz und Umgebung, im Vogtland, in Ostthüringen. Welche Organisationen gibt es, wie treten sie auf und was propagieren sie? Wer sind ihre Wortführer und welche Gefahren gehen von ihnen aus? Wie kann man darauf reagieren und welche Gegenstrategien bieten sich an?
Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam beleuchten und diskutieren.

14.08.18 – 20 Uhr – Siebenhitze 51 – Greiz

Ausschlussklausel:
Entsprechend § 6 Abs. 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Support für das AZ „Kim Hubert“ in Salzwedel

support
In der Nacht zum 05.06.18 gab es einen massiven Angriff auf das AZ „Kim Hubert“ in Salzwedel in Sachsen-Anhalt, bei dem mehrere Neonazis gegen Mitternacht in das Haus eingedrungen sind. Diese gingen gezielt in die Zimmer, in denen an diesem Tag auch Menschen übernachteten, und haben dort, aber auch im Rest des Hauses, alles was erreichbar war, zerstört. Es wurde Pfefferspray versprüht, eine Rauchbombe gezündet und dann war nach wenigen Minuten der Spuk wieder vorbei. Die Aktivisten vor Ort werten den Angriff als Reaktion von organisierten Rechten auf einen Antifaschistischen Stadtspaziergang mit den Musikanten der RAK, der einige Wochen zuvor statt gefunden hat.
Einen ausführlichen Artikel zu den Geschehnissen in Salzwedel gibt es bei Neues Deutschland, ein Interview mit einer Aktivistin bei Vice.

Wir, die wir in Greiz in einer Stadt ähnlicher Größe ebenfalls versuchen, einen kleinen, selbstorganisierten Freiraum mit Kultur, Politik und gelebter Solidarität zu etablieren und Antifaschismus eigentlich für eine Selbstverständlichkeit halten, können solche Vorfälle nicht einfach ignorieren. In diesen Zeiten, in denen der gesellschaftliche Rechtsruck sich immer offensiver Bahn bricht, in der mit einer Selbstverständlichkeit Grundrechte eingeschränkt, das Asylrecht ausgehöhlt und rechte Umtriebe bagatellisiert und normalisiert werden, sind wir ALLE aufgerufen uns einzumischen und uns unserer stärksten Waffe zu erinnern: SOLIDARITÄT.

Deshalb werden wir am 14.07. zum Kleinkunztpunk im Garten eine Spendenkasse für das AZ in Salzwedel bereit haben, und auch alles, was über unsere Unkosten hinausgeht, verwenden, um den Menschen dort in der Provinz zu helfen.

Hier geht es zum Aufruf des AZ in Salzwedel.

Wir sehen uns am 14.07., Kleiderordnung: Spendierhosen. :)

30.03.2018 Küfa + Film

Küfa

Küfa – Küche für alle!

Ohne Mampf kein Kampf.
Daher am Karfreitag unsere erste vegane Küche für alle.
Gegen eine kleine Spende gibt es Pasta mit Zucchini, Spinat und getrockneten Tomaten und vielleicht auch noch ein kleines Dessert.

Und danach schauen wir danach noch die Dokumentation
„The Antifacists“.
Also kommt rum.

30.03.2018 ab 17:00.

the antifascists

07.03.18 Vortrag + Konzi zum Frauen*kampftag

Antifaschismus ist feministisch!
Anlässlich des Frauen*kampftages wollen wir mit euch diskutieren, warum wir unter dem sprichwörtlichen Kampf „ums Ganze“ mehr verstehen als das immer gleiche Feuerwehrhandeln gegen das Phänomen „Nazis“. Gerade vor dem Hintergrund eines gesellschaftlichen Rechtsrucks sind Geschlechterverhältnisse mehr umkämpft als je zuvor. AfD und organisierte Nazis streben danach, Frauen zurück in die bürgerliche Rollenverteilung der 50er Jahre zu degradieren. Was bedeutet das für unsere Bewegung? Welche Kämpfe wollen wir als Antifaschist*Innen dazu führen?

Danach Konzert mit Hörzu! (Acoustic Offbeat) & Zerreißprobe (Antifa-Pop & Street Chanson)

Als Trio mit vielfältigen Instrumenten und dem Willen nach besseren Verhältnissen bewaffnet, spielt hörzu! politische Straßenmusik, erzählt Geschichten und verortet sich irgendwo zwischen Kleinkunztpunx, Liedermachingoffbeats und performing melody. Zerreißprobe ist ein überregionales Musikkollektiv, eine musikalische Positionierung und eine Absage an die bestehenden Verhältnisse.

Außerdem im Gepäck: Die zweite gemeinsame CD „Order of Whom?!“ von Zerreißprobe und Hörzu!

Los geht’s ab 18:00 mit Küfa (Küche für alle), anschließend Vortrag / Diskussion und zum Abschluss Musik. Kommt rum!

Weitere thüringenweite Veranstaltungen zum Frauen*kampftag gibt’s hier:
http://frauenkampftagthueringen.blogsport.de/

Flyer (web):
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Plakat:

08.06.2017 ab 18:30 Lesung mit Sören Kohlhuber

Kohlhuber_Lesung
Lesung und Diskussion:
Sören Kohlhuber – „Retrofieber: Wenn Neonazis die ostdeutschen Straßen zurückerobern“

Sören Kohlhuber ist freier Journalist und dokumentiert regelmäßig rechte Aufmärsche in Deutschland und Europa. In seinem Buch berichtet er von den Erlebnissen und Erfahrungen, welche er bei der Begleitung von fast 50 rechten Aufmärschen in den Neuen Bundesländern sammelte. Dies geschah in einer Zeit, in der u.a. Neonazis aus den 1990er Jahren darauf hofften, die Straßen wieder zurückzuerobern, um gegen Asylsuchende zu hetzen. Das Retrofieber der Rassist_innen sorgte für über 1.000 rassistische Aufmärsche und tägliche Übergriffe auf Asylunterkünfte in der gesamten Bundesrepublik.

08.06.2017 ab 18:30
Bildungs- und Begegnungsstätte Siebenhitze
Siebenhitze 51, Greiz

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.