Archiv für September 2019

PM zum Vortrag „Entschwörungstheorie“ von Daniel Kulla am 27.09.19

daniel kulla
Pressemitteilung zum Vortrag “Entschwörungstheorie” von Daniel Kulla

„Entschwörungstheorie“ am 27.09.19 ab 20 Uhr im Haus Siebenhitze Greiz

Am 27.09.19 ist im Haus des Vereins Siebenhitze e.V. (Siebenhitze 51 in Greiz) Daniel Kulla zu Gast. Der Schriftsteller und Journalist veröffentlichte bereits 2007 das Buch „Entschwörungstheorie“, welches sich mit Geschichte und Gefährlichkeit ideologischen Verschwörungsdenkens beschäftigt. Für Kulla kommt die „Verschwörungsideologie […] aus der Mitte der Gesellschaft. Sie knüpft an den Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus der Mehrheitsgesellschaft an – und spitzt diese lediglich zu.“ „Entschwörungstheorie“ ist dabei ein ironisches Label. Ziel ist nicht die Einheitliche Feldtheorie zur Widerlegung sämtlicher Verschwörungstheorien. Vielmehr geht es darum, das Thema im Vortrag für eine kritische Diskussion überhaupt zugänglich zu machen und die dafür wichtigen Fragen aufzuwerfen. „In Zeiten, in denen beispielsweise der menschengemachte Klimawandel geleugnet und zur Verschwörung umgedeutet wird, oder auch erschreckend zahlreiche Menschen hinter vielen der etablierten Medien geheime Machtnetzwerke am Werk sehen ist es auch für uns wichtig sich mit Verschwörungsdenken kritisch auseinanderzusetzen.“, so ein Sprecher des Vereins. Man wolle die Grenzen der Auseinandersetzung diskutieren und auch praktisch-politische Möglichkeiten ansprechen, um (Verschwörungs-)Ideologien die Grundlage zu entziehen. Der Eintritt zum Vortrag ist frei und bereits 18 Uhr gibt es die monatliche Küfa (vegane Küche für Alle).

PM zur Filmvorführung „Die Rote Linie“ am 06.09.19


„Die Rote Linie“ am 06.09.19 20 Uhr im Haus Siebenhitze Greiz
Am 06.09.19 zeigt der Verein Siebenhitze e.V. in Zusammenarbeit mit der Greizer FridaysForFuture Gruppe den Dokumentarfilm „Die Rote Linie – Widerstand im Hambacher Forst“. Der Film begleitet den Kampf um den Hambacher Forst, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und
den wachsende öffentlichen Widerstand. Er zeigt eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte: Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf diese und weitere Protagonisten in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum später bundesweit bekannten
gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forstes.
Gerade die Auseinandersetzungen im Herbst 2018 haben gezeigt, wie dringend eine öffentliche Diskussion zum Ausstieg aus der Kohle ist. „Der Film zeigt, wie sich normale und recht unterschiedliche Menschen zusammenfinden und am gemeinsamen Handeln -bei allen Unterschieden – über sich hinaus wachsen. Ein motivierendes, mutmachendes Werk, dass auch uns in Greiz Impulse für basisdemokratisches und zivilgesellschaftliches Handeln, also für gelebte Demokratie geben kann.“, so ein Sprecher des Vereins. Der Eintritt ist frei.

„Mit schonungsloser Intensität führt die sensible Chronik der Ereignisse im rheinischen Braunkohlerevier den Wahnsinn verfehlter Umwelt- und Energiepolitik vergangener Jahrzehnte vor Augen. Ein filmisches Mahnmal, das aufrüttelt, traurig und wütend macht und zugleich ein Zeichen der Hoffnung für friedlichen zivilen Ungehorsam setzt.“ (Rezension von Hendrik Heisterberg aus dem GALORRE Magazin, 06/19)